{"id":9,"date":"2012-02-24T15:40:42","date_gmt":"2012-02-24T14:40:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.versammlung-und-teilhabe.de\/cms\/?page_id=9"},"modified":"2012-11-02T00:20:07","modified_gmt":"2012-11-01T23:20:07","slug":"forschungsprogramm","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.versammlung-und-teilhabe.de\/cms\/forschungsprogramm\/","title":{"rendered":"Forschungsprogramm"},"content":{"rendered":"<p>Das Graduiertenkolleg <strong>Versammlung und Teilhabe: Urbane \u00d6ffentlichkeiten und performative K\u00fcnste<\/strong> stellt die Frage, wie die performativen und medialen K\u00fcnste zur Entwicklung neuer Formen der \u00f6ffentlichen Versammlung und\u00a0der\u00a0demokratischen Teilhabe\u00a0in der\u00a0urbanen Zivilgesellschaft\u00a0beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die \u00f6ffentliche Versammlung im Sinne der Kopr\u00e4senz von (einander fremden) Menschen galt lange als Grundbedingung f\u00fcr Auff\u00fchrungen \/ Performances. Mit dem Aufkommen der ortsspezifischen, der partizipatorischen und der transmedialen Performance steht die Form dieser Versammlung jedoch zur Verhandlung und wird von einer gegebenen Voraussetzung zu einem experimentellen Set-up. Ob und wie eine spezifische Form der \u00f6ffentlichen Versammlung zustande kommt, genau darum geht es in zahlreichen zeitgen\u00f6ssischen Performances. Welche Rollen pr\u00e4gen die Versammlung und wie werden die Beteiligten adressiert? Welche Zeiten, Orte und Medien nutzt die Versammlung und welche Beziehungen werden dadurch hergestellt? Damit stellen sich innerhalb der performativen K\u00fcnste ganz \u00e4hnliche Fragen wie im Hinblick auf die gesellschaftliche Entwicklung von demokratischer Partizipation insgesamt. W\u00e4hrend der Begriff der Partizipation zuweilen sehr strapaziert erscheint und durchaus kritisch zu diskutieren ist, l\u00e4sst sich konstatieren, dass gesellschaftliche, wissenschaftliche und k\u00fcnstlerische Entwicklungen im Hinblick auf die Frage von Partizipation und \u00f6ffentlicher Versammlung in vieler Hinsicht parallel verlaufen, und es sind genau diese Parallelen, die das Forschungsfeld des Graduiertenkollegs konstituieren. Ereignisse auf internationaler wie auf lokaler Ebene zeigen, in welchem Ma\u00dfe die demokratische Entwicklung einer Gesellschaft davon abh\u00e4ngt, M\u00f6glichkeiten von Teilhabe immer wieder neu zu entdecken und weiter zu entwickeln. In diesem Kontext k\u00f6nnen die zeitgen\u00f6ssischen performativen K\u00fcnste als experimenteller Freiraum verstanden werden, in dem neue Formen von Versammlung und Teilhabe befragt und erprobt werden k\u00f6nnen. Dies gilt insbesondere f\u00fcr:<\/p>\n<h6>A)\u00a0 Performance\u00a0im urbanen, \u00f6ffentlichen Raum<br \/>\nB)\u00a0 Performance im Kontext der kulturellen Bildung<br \/>\nC)\u00a0 Choreographie\/Performance<br \/>\nD)\u00a0 performativorientierte, experimentelle Medienkunst.<\/h6>\n<p>In diesen Bereichen werden Konzepte von Teilhabe und \u00d6ffentlichkeit, Kritiken von Partizipation und Vermittlung, verschiedene Formen von Bewegung, Versammlung und Interaktion stets neu bewertet, verhandelt und weiterentwickelt. Das Graduiertenkolleg nutzt die in Hamburg gegebene Verdichtung dieser Bereiche und f\u00fchrt sie institutionell in enger Nachbarschaft zusammen. In jedem der vier genannten Bereiche f\u00fchren jeweils zwei Promovierende ein Forschungsprojekt durch, das aus einem wissenschaftlich-analytischen und einem k\u00fcnstlerischen Anteil besteht (f\u00fcr Details siehe Forschungsprojekte). Die Kombination von k\u00fcnstlerischen und wissenschaftlichen Verfahren wird zudem mit der Integration von Alltagsexpert_innen in den jeweiligen Projekten verbunden. Das Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs tr\u00e4gt damit zur Weiterentwicklung der transdisziplin\u00e4ren Forschung zwischen Kunst, Wissenschaft und Alltagsexpertise bei, insbesondere durch das <strong>A-Z der transdisziplin\u00e4ren Forschung<\/strong>, das in einem Wiki \/ Online-Lexikon <strong><a title=\"A-Z der transziplin\u00e4ren Forschung\" href=\"http:\/\/www.versammlung-und-teilhabe.de\/cms\/a-z-der-transziplinaeren-forschung\/\">hier<\/a><\/strong> zug\u00e4nglich sein wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Graduiertenkolleg Versammlung und Teilhabe: Urbane \u00d6ffentlichkeiten und performative K\u00fcnste stellt die Frage, wie die performativen und medialen K\u00fcnste zur Entwicklung neuer Formen der \u00f6ffentlichen Versammlung und\u00a0der\u00a0demokratischen Teilhabe\u00a0in der\u00a0urbanen Zivilgesellschaft\u00a0beitragen k\u00f6nnen. 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