Prognostizieren

Aus A-Z der transziplinären Forschung
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Die Liste der Personen oder Personengruppen aufzuschreiben, die gegenwärtig prognostizieren oder in der Vergangenheit prognostiziert haben, wäre sehr lang. Ebenso lang würde die umfassende Liste der Verfahren ausfallen, mit denen prognostiziert wird und des Designs, mit dem Prognosen 'auf den Markt' kommen. Techniken der Zukunftsvorhersage gehören eben zu den „großen anthropologischen Konstanten von den Anfängen der Menschheitsgeschichte bis in die Gegenwart“ (Eikels 2009: 23). Prognostizieren heißt, eine Aussage über die Zukunft mit größtmöglicher Eintrittswahrscheinlichkeit zu treffen. Mit einer Prognose wird Wissen bzw. Vorwissen (griech. prognosis: Vorwissen, Vorkenntnis) über etwas präsentiert, das sich vor allem durch Nicht-Wissen(-Können) auszeichnet: die Zukunft. Da sich sogenanntes Zukunftswissen erst rückwirkend überprüfen lässt, ist es nicht der Wahrheitsgehalt einer Prognose, der ihre Wirkmächtigkeit in der Gegenwart bestimmt. Prognosen entstehen meist anwendungsbezogen und sind in konkrete Handlungsentscheidungen in der Gegenwart eingebunden. Sie werden auf Grund einer Nachfrage entwickelt oder in Auftrag gegeben und sollen Orientierungswissen für die Gegenwart liefern. Ihr Machtpotential liegt darin, Entscheidungen nicht nur zu erleichtern, sondern (bereits getroffene) Entscheidungen zu legitimieren, Aufmerksamkeiten zu steuern oder den Gegenstand der Prognose durch die Prognose selbst wahr werden zu lassen ('self-fulfilling prophecy').

Der Begriff der Prognose lässt sich dabei auf die wissensbasierten und wissenschaftlichen Techniken der Zukunftsvorhersage beziehen, die sich Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge von Industrialisierung, Modernisierung und politischem Wandel herausbilden u.a. weil die „statistische Revolution“ empirische Grundlagen und stochastische Verfahren für die Erstellung wissenschaftlicher Prognosen lieferte, weil sich die Mathematisierung von Prognosen im Versicherungswesen durchsetzte, sowie auf Grund neuer Paradigmen in Biologie und Physik. (Vgl. Hartmann/Vogel 2010: 14) „Insofern entspricht die technokratisch mathematisierte Form der Prognostik (…) den Dynamiken einer modernen, sich industrialisierenden Gesellschaft des 20. und 21. Jahrhunderts. (Hartmann/Vogel: 2010: 8) Abgelöst hat die Prognostik die literarische Form der Utopie als Ort von Zukunftsprojektionen im 17. und 18. Jahrhundert (Vgl. Macho 2009: 248). Die Art und Weise wie und von wem prognostiziert wird, hängt immer mit gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Kontexten und Nachfragen zusammen, und führt zu zeitspezifischen Konjunkturen von Prognoseverfahren. (Vgl. Hartmann/Vogel 2010: 18 )


Inhaltsverzeichnis

Prognostizieren als transdisziplinäres Forschungsverfahren

Prognostizieren als Forschungsverfahren zu begreifen, lenkt den Blick weg vom Ergebnis - dem Wissen über die Zukunft - hin auf die Verfahren der Prognose und das Wissen, das im Prozess des Prognostizierens zum Tragen kommt oder entsteht. Während in der Prognostik die Wissensbestände, auf denen Prognosen basieren, vorausgesetzt werden (z.Bsp empirische Daten), stellt sich beim Forschen in Form des Prognostizierens die Frage nach diesen Wissensbeständen neu. Welches Wissen über die Gegenwart wird im Namen der Prognose oder im Rahmen eines spezifischen Prognoseverfahrens produziert? Welches andere Wissen wird, quasi „als performativer Überschuss, als Mehr des Prognostizierens über die Prognose“, innerhalb der „Performativität ihres Erstellens“ hervorgebracht? (Brandstetter: 11) Auf diese Umkehrung deutet die Geschichte der Astronomie hin, deren Anfänge wahrscheinlich in der kultischen Verehrung der Himmelskörper liegen (Vgl. Wikipedia a) und so mit der Astrologie zusammengehören. Weil man an die Vorhersagekraft der Sterne glaubt, beginnt man die Bewegung der Sterne, die Himmelsmechanik, genau zu dokumentieren und zu errechnen. Der Glaube, die Zukunft in den Sternen lesen zu können, produziert ein Wissen, das später zur Sternenkunde wird, die die Möglichkeit hat, zwar die Bewegungen der Sterne ziemlich exakt vorherzusagen, sich aber von jeder anderen Aussagekraft über die Zukunft distanziert. (Vgl. Minis 1998: 89) Das Beispiel macht zugleich deutlich, dass wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Vorhersagepraktiken historisch zunächst nicht zu trennen sind. Prognostizieren als ein transdisziplinäres Forschungsverfahren zu betreiben, hat das Potential unterschiedliche prognostische Praktiken produktiv miteinander in Verbindung zu bringen, die aus historischer oder disziplinärer Perspektive getrennt voneinander auftreten oder deren Parallelen verborgen werden. Auch die Trennung zwischen wissenschaftlichen Verfahren und Alltagspraxen der Prognose steht zur Disposition. Denn nicht nur der Wissenschaftler, der Experte, der Wahrsager oder Prophet sagt vorher, sondern potentiell jeder Mensch tut dies im alltäglichen Leben und Handeln in Form von einfachen oder intuitiven Aussagen. Im Namen welcher Prognose lassen sich also welche Konstellationen von transdisziplinären Akteuren mit welcher Expertise versammeln? Welche unterschiedlichen Wissensformen können beim Prognostizieren angesprochen der zusammengetragen werden? Was erfährt man über die Prognostizierenden im Akt der Prognose, über deren Erfahrungen, Wahrnehmungsweisen, Wünsche und Ängste?


Quantitative Prognoseverfahren: Demografie, Konjunkturprognosen, Wetter- und Klimamodelle

Die Kerntätigkeit der wissenschaftlichen Prognose des 20. und 21. Jahrhunderts ist Rechnen (und Hochrechnen) oder computergestütztes Modellieren, denen Tätigkeiten wie Messen und Erfassen zu Grunde liegen. Die rationale und objektive Verfasstheit dieser prognostischen Praxen stützt sich auf immense Datensammlungen und statistisch-mathematische Rechenverfahren und erscheint in Form von Zahlen, Werten, Grafiken, Modellen oder Simulationen. Herausgeber regelmäßiger Prognosen sind beispielsweise außeruniversitäre Institute wie das Bundesamt für Statistik oder das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Allerdings bestehen bereits seit den Anfängen Unsicherheiten darüber, welche Wissensbestände eine verlässliche Grundlage für eine Prognose darstellen (Vgl. Hartmann/Vogel 2010: 14). Kritisch zu betrachten sind auch die Bilder, in die die Vorausberechnungen übersetzt werden. So zeigt Eva Bösius anhand demografischer Grafiken, wie diese in ihrem symbolischen Gehalt Interpretationen beinhalten, die nicht expliziert werden, aber den öffentlichen Diskurs entscheidend prägen. (Vgl. Bösius 2010: 236) Die Berechnung von Wetter- und Klimamodellen in den Naturwissenschaften stützt sich auf die Methode der numerischen Simulation, die erst mit Hilfe von computergestützen Rechenverfahren relevant werden konnte. „Die Entwicklung der Computer machte es möglich, mathematische Modelle realweltlicher Systeme numerisch zu realisieren. (….) Zudem hat sich die Dichte der Berechnungen exponentiell erhöht, so dass aus anfänglichen Graphen einzelner Trajektorien nun dreidimensionale Bilder tausender Trajektorien werden.“ (Grammelsberger 2010: 224) Obwohl Simulationen häufig als exakte Prognosen auf den Markt kommen, dienen sie aus wissenschaftlicher Perspektive eher der Überprüfung von Theorien und Modellen: Sie sind „Erkenntnistechnologien“, um Zusammenhänge in „komplex rückgekoppelten Systemen“ zu verstehen. (Grammelsberger 2010: 228)


Qualititative Prognoseverfahren: Expertenbefragungen, Delphi-Methode

Anerkannt als Prognostik sind neben den 'quantitativen' aber auch die 'qualitativen' Methoden - womit Meinungen und Einschätzungen von Experten gemeint sind, die durch Verfahren wie Interviewen oder das Erstellen von Gutachten gewonnen werden. Sie sollen sich von rein intuitiven Aussagen unterscheiden, weil sie auf der Grundlage von begründbarem Fach- und Erfahrungswissen und seiner Extrapolation oder mit Hilfe einer Methode getroffen werden. (Wikipedia) Allerdings sind die Grenzen zwischen zwar wissensbasierten, aber dennoch subjektiven Vorgängen wie Einschätzen und Bewerten hin zu Hoffen, Erwarten, Befürchten oder Wünschen oder eben Hellsehen fließend. Eine mehrstufige schriftliche Expertenbefragungsrunde, die von der futurologischen RAND-Corporation entwickelt wurde, nennt sich bezeichnenderweise Delphi-Methode. Ob die namentliche Referenz darauf anspielt, dass die Orakelstätten der Antike als Anlaufstellen für ein internationales Publikum grosses diplomatisches Wissen ansammeln konnten, was wiederum darüber spekulieren lässt, ob Orakelsprüche überhaupt durch inspirierte Medien oder eher durch versierte Priester mit diplomatischer Expertise formuliert wurden? (Vgl. Hackemann 2010: 35) Der prognostizierende Experte jedenfalls muss – ähnlich wie der Wahrsager – eine gute „Kompetenzdarstellungskompetenz“ (Eikels 2009: 27) performen, um seiner Aussage die notwendige Evidenz zu verleihen.


Prognosen zwischen Rationalität und Irrationialität: Börse, Finanzmärkte

Wenn an den internationalen Finanzmärkten mit 'Futures' oder 'Optionen' gehandelt wird, „macht eben dies im ökonomischen Sinn des Wortes 'die Performance der Prognose' aus.“ (Peters 2009: ??) Der Gegenstand von Prognosen an virtuellen Finanzmärkten sind Erwartungen auf Geld- und Preisbewegungen in der Zukunft. Wichtigste Informationsquellen sind hier nicht wissenschaftlich ermittelte Werte, sondern „die Medien, aber nicht etwa deshalb, weil sie über den Ist-Zustand informieren, sondern weil sie die Informationen bereitstellen, von denen man weiß, dass jeder sie kennt und dass man sich Gedanken über sie zu machen hat. Auf dieser Ebene gibt es keinen Unterschied zwischen irgendwie objektiven Informationen und reinen 'noises', die bestimmte Agenten ('noise traders') unter Umständen mit rein spekulativer Absicht einsetzen.“ (Esposito 2010: 118) Prognostizieren in einem selbstreferentiellen Markt ist das Einschätzen der Zukunftseinschätzungen anderer, wofür es wichtig ist die Beobachtungen anderer zu beobachten, die ihrerseits dasselbe tun. Im Sprachgebrauch um und an der Börse kulminieren verschiedene Prognosepraktiken in eins: Die Analogie zum Glücksspiel begleitet die Börse von Anfang an, es gibt Barometer und klimatische Erdrutsche, ekstatische Euphorien und prophetischen Wahnsinn, Blasen und schwarze Schwäne, esoterische Instrumente und die Börse erscheint „als das säkuläre Orakel der modernen Welt“. (Tsomou 2012) In ihrer Publikation „Die Zukunft der Futures“ spricht Elena Esposito sowohl von den 'vermeintlichen Rationalitäten' als auch den 'vermeintlichen Irrationalitäten' der Finanzmärkte. Dass der Rationalitätsanspruch unwirksam sei, dürfe nicht dazu führen, den reinen Irrationalismus (der Börse) zu beschwören, denn auch dieser beobachte sich ja selbst, weise Regelmäßigkeiten bzw. eigene Spielregeln auf, die es zu beschreiben gelte.1 (Vgl. Esposito 2010: 115) Eine Trennung in rationale und irrationale Prognosetechniken scheint auch aus dieser Perspektive nicht nur nicht möglich, sondern auch nicht produktiv.


Szenarien statt Prognosen: Die Kunst der Zukunftsprojektion

Das Grundproblem der Prognose ist es, Wirklichkeit auf einen Ausschnitt reduzieren zu müssen, um diesen als bedeutsam für die Zukunft zu erklären. Bei der Festlegung auf bestimmte Zukunftssignifikanten – egal, ob das Daten wie Geburtenraten, Vorzeichen wie die Eingeweide von Opfertieren oder kursierende Gerüchte sind, – werden zwangsläufig andere Einflussfaktoren ausgeschlossen. Immer wieder in der Geschichte der Zukunftsvorhersage finden sich Momente, in denen der Umgang mit Komplexität zur Veränderung der Verfahren und Repräsentationen von Zukunft führt. Szenarien statt Prognosen zu erstellen bedeutet nicht, die Zukunft vorherzusagen, sondern sich von multiplen, alternativen, auch unwahrscheinlichen Zukünften ein Bild zu machen. Die Entscheidung, welcher Ausschnitt der Wirklichkeit als zukunftsrelevant oder als 'zukunftssignifikant' bestimmt wird, muss dabei als verhandelbar angesehen werden. Prognostizieren will dann keine Wissenschaft mehr sein, sondern eine Kunst - „the art of the long view“, die als Wahrnehmungskorrektiv in der Gegenwart funktioniert - „the gentle art to reperceive“. (Schwartz 1996: 32)


Prognostizieren in der Kunst: Performativität der Prognose

Das künstlerisch – wissenschaftliche Forschungsprojekt „Prognosen über Bewegungen“ [1] versteht sich als „Plädoyer für ein neues künstlerisches Mandat auf die Vorhersage der Zukunft.“ (Brandstetter 2009: 10) Der Kunst werde per se ein Zukunftsbezug – indem sie als avantgardistisch, visionär, innovativ gilt -, und nicht selten die Aufgabe zugeschrieben, „die Zukunft als offenen Horizont der Möglichkeiten zu beschwören und zu erahnen.“ (ebenda) Ein Mandat auf wirkmächtige Vorhersagen der Zukunft habe sie allerdings nicht. Das Projekt lud daher Kulturwissenschaftler und Künstler dazu ein, andere Prognosen oder Prognosen anders zu stellen, um dabei sowohl das Prognostizieren der Marktanalysten, Demoskopen, Meteorologen und Trendforscher kritisch zu reflektieren und als auch im Machtfeld des Prognosen zu intervenieren. „Und dies könnte in der Tat ein wichtiges Tool neuer politischer Praktiken sein - sofern wir die Prognose von ihrem offiziellen Image eines neutral generierten, anonymen, allgemein verbindlichen Wissens ablösen und stattdessen ihre Situativität und ihren Interventionscharakter betonen. Sofern wir sie, mit einem Wort, als Performance nehmen.“ (Brandstetter 11). Performances im Rahmen des Kongresses „Prognosen über Bewegungen“ 2008 im HAU wurden Lectures und Performances von Joshua Sofaer („Face it!“), der geheimagentur („Das Orakel der goldenen Wochen“), Ligna („Das Unbewusste der Sterne“), She She Pop („Orakelbox“) und anderen gezeigt.

In der Performance „Tomorrow's Parties“ von Forced Entertainment (2011) kommt der prognostische Sprechakt in seiner puren Form zur Aufführung: Zwei Performer, die auf einem Holzpodest auf einer ansonsten leeren Bühne stehen, erzählen eine Stunde lang von multiplen Zukünften, die immer mit „In the future, there will be...“ bzw. „Or in the future there will be.. “ eingeleitet werden. Objektive Redewendung und Grammatik widersprechen der Tatsache, das hier zwei Personen stehen, die ihren Prognosen weder einen Beweis noch eine Verfahrensweise zu Grunde legen, sondern rein subjektiv sprechen. Indem „Kompetenzdarstellungskompetenz“ unterlassen wird, verwandelt sich der prognostische Sprechakt selbst in einen Forschungsprozess, der beim Sagen auf mögliche Wirkungen oder Herkünfte von Prognosen horcht. Im Gegensatz zum üblichen prognostischen Sprechakten ist die Bedeutung nicht schon fixiert: „Meaning isn't very fixed - and each of the suggestions about the future, they move around a bit, they shimmer. And maybe that in itself is also hopeful, that things are constantly shifting and constantly changing.“ (Vgl. [(http://www.youtube.com/watch?v=H2R089WovDw)]

Die performativen Bühneninstallationen von Philippe Quesne/Vivarium Studio [2] konstruieren mit Mitteln des Theaters und einfachen, auch scheiternden Bühnen-Effekten Räume und „trickreiche Wunderwelten“ (Vgl. Dürr 2011), die wie Szenarien (der Vergangenheit oder der Zukunft) erscheinen. Während Philippe Quesne als Bühnenbildner und Bildender Künstler Bühnenräume entwirft, haben Eva Meyer-Keller und Sibylle Müller zusammen mit Kindern als 'Bastelexperten' Katastrophenforschung betrieben und im Modell Katastrophen nachgebaut (Vgl. Bauen nach Katastrophen [3]. Zum Modellbau stehen normale alltägliche Gegenstände zur Verfügung wie Streichhölzer, Zuckerstücke, Mehl, Pudding, Wasser, Föhn, Mixer, Zange und Papier. Bei beiden Künstlern treten Objekte und Dinge als gleichberechtigte Akteure hervor; ihr Gebrauch verweist zugleich auf das 'Making of' von Szenarien und macht die Mittel des Theaters selbst zum Thema.

Die Gruppe Interrobang [4] widmet sich dem Format des künstlerischen 'preenactments'. Anders als das rückwärtsgewandte Reenactment erforscht das Preenactment exemplarische Gegenwartsphänomene und schreibt sie mit Performance- und Theatermitteln in die Zukunft fort. Ausgehend von gegenwärtigen Ökonomisierungen öffentlicher Güter erforscht die Performance Sprachlabor Babylon das Zukunftsszenario einer Privatisierung der Sprache. Gemeinsam mit dem Publikum entwickeln und „preenacten“ die PerformerInnen mögliche Sprachprodukte von morgen.


Bibliographie

Barlösius, Eva (2010): Bilder des demografischen Wandels. In: Hartmann, Heinrich/Vogel, Jakob (Hg.): Zukunftswissen. Prognosen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft seit 1900. Frankfurt am Main, 2010, S. 7 - 25

Brandstetter, Gabriele/Peters, Sibylle/Eikels, Kai van: Vorwort. In: Brandstetter, Gabriele et al (Hg.): Prognosen über Bewegungen, Berlin, 2009, S. 9 - 17

Dürr, Anke (2011): Der Regisseur Philippe Quesne. Erdgeschichte in 75 Minuten. www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/regisseur-philippe-quesne-erdgeschichte-in-75-minuten-a-769570.html (22.06.2011)

Eikels, Kai van (2009): Die Geschichte der Prognose. In: Brandstetter, Gabriele et al (Hg.): Prognosen über Bewegungen, Berlin, S. 20-41

Esposito, Elena (2010): Die Zukunft der Futures. Die Zeit des Geldes in Finanzwelt und Gesellschaft. Heidelberg.

Grammelsberger, Gabriele: Die kausale Mechanistik der Prognosen aus dem Computer. In: Hartmann, Heinrich/Vogel, Jakob (Hg.): Zukunftswissen. Prognosen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft seit 1900. Frankfurt am Main, 2010, S. 213 - 230

Hackemann, Matthias (2010): Orakel, Seher und Propheten. Wie die Antike in die Zukunft sah. Köln

Peters, Sibylle (2009): Make use of future facts! Ein Plädoyer für die Performance der Prognose. In: Gabriele et al (Hg.): Prognosen über Bewegungen, Berlin, S. 152 - 171

Hartmann, Heinrich/Vogel, Jakob (2010): Prognosen: Wissenschaftliche Praxis im öffentlichen Raum. In: Hartmann, Heinrich/Vogel, Jakob (Hg.): Zukunftswissen. Prognosen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft seit 1900. Frankfurt am Main, 2010, S. 7 - 25

Schwartz, Peter(1996): The Art of the long view. Planning for the Future in an uncertain world, New York, 1996 (2. Auflage)

Macho, Thomas (2009): Prognose statt Utopie. Zur Geschichte des Umgangs mit der Zukunft. In: Forschung und Lehre, 16/2009, Nr. 4, S. 248 - 249

Minis, Georges: Geschichte der Zukunft. Orakel, Prophezeiungen, Utopien, Prognosen. Düsseldorf 1998

Tsomou, Margarita (2012): Die sakulären Wahrsager. Auszüge aus: Wir sind ein Bild aus der Zukunft: Nachrichten von Krise, Aufstand und Ausnahme-zustand – Ein Projekt von Margarita Tsomou & Tim Stüttgen, HAU, April 2012.

Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Prognose

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